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    B2B Website Relaunch: Dein umfassender Guide

    Ein Relaunch der Unternehmenswebsite ist ein großes Vorhaben – besonders im B2B-Bereich, wo die Website oft das zentrale Aushängeschild für potenzielle Kunden ist.

    In diesem Ratgeber erfährst du Schritt für Schritt, worauf es bei einem B2B-Website-Relaunch ankommt. Wir beantworten alle typischen Fragen von Marketing-Verantwortlichen und Geschäftsführern: Wann ist ein Relaunch sinnvoll? Wie läuft das Projekt ab und wie lange dauert es? Wer sollte eingebunden werden, was kostet der Spaß, und wie geht man strategisch, inhaltlich und technisch am besten vor?

    Unser Ziel: Dir praxisnahe Tipps zu geben, damit deine neue Website ein voller Erfolg wird.

    Ein Website-Relaunch erfordert Planung, Teamwork und eine klare Strategie. Im B2B-Bereich ist die Unternehmenswebsite oft der erste Kontaktpunkt – hier arbeiten Marketing und Technik eng zusammen, um einen professionellen neuen Auftritt zu schaffen.

    Wann ist ein Website-Relaunch sinnvoll?

    Nicht jede gut funktionierende Website muss sofort neu erfunden werden. Doch es gibt klare Anzeichen dafür, dass ein Relaunch überfällig ist. Typische Gründe sind zum Beispiel:

    Beim Aufbau einer Website mit WordPress sind Themes ein wesentlicher Bestandteil, um das Erscheinungsbild und die Funktionalität deiner Seite zu gestalten. Doch Vorsicht ist geboten, besonders wenn es um die Sicherheit geht – sei es bei der Nutzung von Fremdthemes oder der Entwicklung eigener Themes.

    • Veralteter Auftritt: Deine Website ist optisch oder technisch in die Jahre gekommen (älter als ~3 Jahre) und entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Vielleicht wirkt das Design altmodisch oder das Corporate Design hat sich geändert.
    • Fehlende Mobile-Optimierung: Deine Seite ist nicht responsive und auf Smartphones oder Tablets schwierig zu bedienen. In einer mobilen Welt ist das ein No-Go, denn Nutzer erwarten heute auf jedem Gerät eine einwandfreie Darstellung.
    • Schwache Performance: Lange Ladezeiten (deutlich über 3 Sekunden) schrecken Besucher ab. Eine langsame Seite wirkt unprofessionell und wird von Google schlechter gerankt.
    • Unübersichtlichkeit oder schlechte UX: Besucher finden sich schlecht zurecht, die Navigation ist unlogisch, es gibt zu viel oder chaotischen Content – kurz: Usability-Probleme und hohe Absprungraten. Wenn Nutzer die Seite frustriert verlassen, gehen Chancen verloren.
    • Keine Leads oder Conversions: Die Website generiert kaum Anfragen oder Leads und unterstützt den Vertrieb nicht. Vielleicht ist die Conversion-Rate niedrig, weil Call-to-Actions unklar sind oder Inhalte nicht überzeugen.
    • Inhalte passen nicht mehr: Dein Unternehmen hat sich weiterentwickelt (neue Angebote, veränderte Strategie) – aber die Website spiegelt das nicht wider. Inhalte sind veraltet, unvollständig oder fachlich zu kompliziert dargestellt.
    • Schlechte Auffindbarkeit: Die Seite wurde nie richtig für Suchmaschinen optimiert und rankt schlecht. Oder Google hat eure Sichtbarkeit abgestraft (z. B. durch technischen Wildwuchs, Duplicate Content oder fehlende Optimierung).
    • Technische Probleme: Das Content-Management-System ist veraltet oder unsicher, es gibt häufig Fehler, oder benötigte Funktionen lassen sich nicht integrieren. Wenn Updates schwierig sind oder Sicherheitslücken drohen, wird es Zeit zu handeln.

    Kurz gesagt: Sobald deine Website nicht mehr zeitgemäß ist oder die Geschäftsziele nicht erfüllt, solltest du einen Relaunch ins Auge fassen. Manchmal genügt auch ein kleineres Redesign (nur optische Überarbeitung) statt eines vollständigen Relaunchs. Ein Redesign modernisiert das Look-and-Feel und eventuell die Navigation, belässt aber Struktur und Technik weitgehend gleich. Ein echter Relaunch geht tiefer – er erneuert die Informationsarchitektur, Inhalte und Technik grundlegend. Wann was angebracht ist, hängt vom Zustand deiner aktuellen Seite ab. Ist zum Beispiel nur das Design altbacken, aber das System solide, reicht ein Redesign. Liegen jedoch grundlegende Schwächen vor (siehe oben), führt an einem vollständigen Relaunch kein Weg vorbei.

    Wie lange dauert ein Relaunch-Projekt?

    Diese Frage ist wichtig für die Planung: Mit welcher Projektdauer solltest du rechnen? Die Antwort hängt stark vom Umfang deiner Website ab – ein kleiner Webauftritt lässt sich schneller neu aufsetzen als ein komplexes Portal. Als grobe Faustregel gilt jedoch:

    • Ein komplettes Website-Relaunch-Projekt dauert meist mehrere Monate, oft etwa 4–6 Monate von der ersten Planung bis zum Go-Live.
    • Ein einfaches Redesign (nur neue Gestaltung ohne tiefgreifende Änderungen) kann schneller gehen, circa 2–3 Monate.
    • Große und komplexe Websites (z. B. mit vielen Unterseiten, individuellen Features oder mehreren Sprachen) können durchaus 6–12 Monate in Anspruch nehmen. Hier solltest du lieber großzügig planen als zu optimistisch – Pufferzeit verhindert Stress.

    Warum so viel Zeit? Ein Relaunch umfasst mehrere Phasen, die aufeinander aufbauen. Typischerweise durchläufst du folgende Projektphasen:

     

    Zeitstrahl eines Relaunches

    Diese Phasen können sich je nach Projekt auch überschneiden oder iterativ ablaufen (z. B. in einem agilen Vorgehen). Wichtig ist, dass du ausreichend Zeit für jede Phase einplanst. Puffer sind Gold wert – unerwartete Verzögerungen (z. B. längere Abstimmungsrunden oder technische Probleme) passieren leicht. Zudem sollte ein Relaunch nicht übereilt durchgedrückt werden, denn Qualität geht hier vor Geschwindigkeit. Denke daran, auch während des Projekts Stakeholder regelmäßig zu informieren, besonders wenn es länger dauert als 3–4 Monate – so bleibt das Management geduldig und alle Beteiligten an.

    Wer sollte im Unternehmen eingebunden werden?

    Ein Website-Relaunch ist Teamarbeit. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, solltest du ein interdisziplinäres Team zusammenstellen – entweder intern, mit externen Partnern oder gemischt. Diese Rollen und Abteilungen sind in der Regel wichtig:

    Projektleitung / Marketing

    Häufig übernimmt jemand aus dem Marketing (z. B. Marketing-Manager*in) die Projektsteuerung. Diese Person hält die Fäden zusammen, koordiniert interne Abstimmungen und ggf. die Agentur. Auch die inhaltliche Ausrichtung wird meist vom Marketing vorgegeben, schließlich geht es um die Außendarstellung und Lead-Generierung.

    Geschäftsführung / Management

    Die oberste Ebene sollte von Anfang an eingebunden sein, um Ziele abzusegnen und die Wichtigkeit des Projekts intern zu unterstreichen. Außerdem entscheidet das Management über das Budget und soll am Ende mit dem Ergebnis zufrieden sein – regelmäßiges Update und Feedbackschleifen lohnen sich also.

    IT / Web-Entwicklung

    Falls du eine interne IT-Abteilung hast, binde sie früh ein. Sie kümmert sich oft um die technische Infrastruktur, Sicherheit, Hosting etc. und arbeitet eng mit externen Webentwicklern oder einer Agentur zusammen. Web-Entwickler (Frontend/Backend) sind natürlich zentral: Sie setzen das Design und die Funktionen um. Bei externen Agenturen stellt man ihnen idealerweise einen internen technischen Ansprechpartner zur Seite.

    Design (UI/UX)

    Die Designer (in-house oder extern) sind verantwortlich für das visuelle Konzept und die User Experience. Sie sollten das Markenbild des Unternehmens verstehen und wissen, was die Zielgruppe anspricht. In der Praxis arbeitet das Design-Team eng mit dem Marketing und Content-Team zusammen, um Inhalt und Form in Einklang zu bringen.

    Content-Team / Fachexperten

    Gerade im B2B sind Inhalte oft fachlich komplex. Es ist wichtig, Unternehmens- und Produktexperten einzubeziehen, die den Content zuliefern oder prüfen (z. B. Produktmanager, F&E-Leiter, Vertrieb für Kundenperspektive). Gleichzeitig braucht es Texter oder Redakteure, die diese Inhalte verständlich und ansprechend aufbereiten. Diese Zusammenarbeit stellt sicher, dass die Website inhaltlich stimmt und trotzdem kundenorientiert formuliert ist.

    SEO-Manager / Online-Marketing

    Fachleute für Suchmaschinenoptimierung sollten von Beginn an dabei sein – sie bringen die Perspektive ein, wie sich Struktur, Inhalte und Technik auf Google-Rankings auswirken. Sie führen Keyword-Recherche durch, definieren SEO-Anforderungen (Weiterleitungen, Meta-Tags, Ladezeit-Optimierung etc.) und begleiten die Umsetzung. Wenn SEO isoliert betrachtet wird, drohen später Ranking-Verluste; daher unbedingt abstimmen.

    Externe Agentur oder Berater

    Viele Unternehmen holen sich für den Relaunch externe Unterstützung. Das kann eine Full-Service-Digitalagentur sein, die Design, Entwicklung und oft auch Content und SEO mit abdeckt. Oder spezialisierte Dienstleister (z. B. eine Webdesign-Agentur fürs Frontend, eine Tech-Agentur fürs Backend, ein freier Texter, etc.). Wichtig ist, dass klar definiert ist, wer welche Aufgaben übernimmt, und dass externe Partner eng mit den internen Ansprechpartnern kommunizieren. Ein guter Wissensaustausch (z. B. technische Doku, Marken-Guidelines) beschleunigt die Zusammenarbeit.

    In Summe: Alle relevanten Abteilungen an einen Tisch holen! Ein Relaunch gelingt am besten, wenn keiner im Alleingang werkelt, sondern alle ihr Know-how beitragen. Marketing, Vertrieb, IT, Geschäftsführung – jede Perspektive zählt, um am Ende eine Website zu haben, die funktional, ansprechend und effektiv ist.

    Was kostet ein Website-Relaunch?

    Die Kostenfrage darf natürlich nicht fehlen. Pauschal lässt sie sich schwer beantworten – die Spanne ist groß und hängt von vielen Faktoren ab. Art und Umfang des Relaunchs bestimmen die Kosten maßgeblich:

    Interne Umsetzung vs. Agentur

    Wenn du den Relaunch komplett in Eigenregie mit dem internen Team stemmst, fallen hauptsächlich Personalkosten (Zeitaufwand) und evtl. Softwarekosten an. Beauftragst du eine Webagentur, entstehen direkte Projektkosten nach Angebot. Agenturen bringen Expertise mit, sind aber natürlich teurer als „Do it yourself“. Oft wird eine Mischung gewählt: bestimmte Aufgaben intern, andere extern vergeben.

    Umfang der Website

    Eine kleine Firmenwebsite mit 20 Seiten kostet weniger als ein internationales Portal mit 200 Seiten und mehreren Sprachen. Jede zusätzliche Funktion (z. B. geschützter Login-Bereich, komplexer Produktkatalog, Interaktivitäten) erhöht den Aufwand.

    Content-Erstellung

    Wer kümmert sich um Texte, Bilder, Videos? Wenn viel neuer Content produziert werden muss (inkl. z. B. Übersetzungen, professionelle Fotoshootings etc.), sollte dafür Budget eingeplant werden.

    Design und Funktionen

    Soll die Seite ein individuelles Top-Design erhalten oder reicht ein angepasstes Template? Braucht ihr aufwändige Features (z. B. Datenbankanbindung, Konfiguratoren, Schnittstellen zu CRM/ERP)? Komplexität treibt die Kosten.

    Als grobe Richtwerte kann man nennen: Einfachere Webseiten-Relaunches liegen oft im vierstelligen Euro-Bereich, komplexere Projekte können um 10.000€ und darüber kosten. Markterhebungen zeigen z. B. ~5.000 € für sehr kleine Webauftritte bis ~30.000 € für umfangreichere Firmen-Websites als grobe Spanne – nach oben gibt es (wie immer) kaum eine Grenze, je nachdem welche Agentur und welche Ansprüche man wählt.

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    Tipp

    Hole dir frühzeitig Kostenvoranschläge ein, um ein Gefühl für das Budget zu bekommen. Vergiss nicht, auch interne Aufwände zu berücksichtigen – die Zeit deines Teams ist ebenfalls „Geld“. Setze lieber ein realistisches Budget mit etwas Reserve an, statt am falschen Ende zu sparen. Ein professioneller Relaunch zahlt sich aus, da er zu besseren Ergebnissen führt (mehr Leads, weniger Wartungskosten etc.), aber diese Investition muss natürlich finanziell eingeplant sein.

    Inhalte strukturiert überarbeiten

    Einer der häufigsten Gründe für einen Relaunch ist der Wunsch nach besseren Inhalten: verständlicher, moderner, überzeugender. Gerade im B2B-Umfeld sind die Produkte oder Dienstleistungen oft erklärungsbedürftig. Wie schafft man es, solche komplexen Themen verständlich darzustellen? Hier kommt strukturiertes Content-Management und Storytelling ins Spiel.

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    Inhaltsinventur (Content Audit)

    Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme aller bestehenden Seiten und Texte. Welche Inhalte habt ihr, wie performen sie? Analysiere die Zugriffszahlen, Rankings und die Relevanz jedes Inhalts. Alles, was keinen Traffic oder Nutzen bringt, kann weg oder zusammengeführt werden – so konzentrierst du dich auf das Wesentliche. Mit Tools (z. B. Excel-Listen, Website-Crawler) lässt sich der Content katalogisieren. Markiere Inhalte, die aktuell und gut sind (werden ggf. nur optimiert), solche die aktualisiert/umgeschrieben werden müssen, und solche, die entfernt oder ersetzt werden.

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    Struktur und Informationsarchitektur planen

    Basierend auf den Zielen und Keyword-Recherchen erstellst du die neue Seitenstruktur. Überlege, welche Hauptthemen deine Website abdecken soll und wie Unterseiten logisch gruppiert werden. Eine gängige Empfehlung: Hierarchisch strukturieren (erst allgemeine Einstiegsseiten, dann spezifischer werdende Unterseiten) und nicht zu tief verschachteln. Besucher – und Suchmaschinen – sollten sich schnell zurechtfinden. Jetzt ist auch der Moment zu entscheiden, welche alten Seiten auf neue URLs mappen, falls sich die Struktur ändert (dazu bei SEO mehr). Nimm dir Zeit für eine durchdachte Sitemap; diese Grundstruktur steht für Jahre, also investiere hier genug Planung.

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    Verständliche, kundenorientierte Texte verfassen

    Beim eigentlichen Schreiben bzw. Überarbeiten gilt: Versetze dich in deine Zielgruppe. Was wollen potenzielle Kunden wissen? Welche Fragen stellen sie? B2B-Kunden suchen oft fachliche Informationen, aber möchten diese möglichst klar und knapp präsentiert bekommen. Vermeide endlose Schachtelsätze und Buzzwords. Erkläre Fachbegriffe oder – besser noch – versuche, sie in einfachere Worte zu übersetzen. Gute Inhalte beantworten konkret die Fragen deiner potenziellen Kunden und bieten Mehrwert.

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    Storytelling einsetzen

    Storytelling heißt nicht, dass du Märchen erzählen sollst. Es bedeutet, Informationen in eine eingängige Geschichte oder ein Beispiel einzubetten. Gerade komplizierte Sachverhalte lassen sich so viel besser vermitteln. Anstatt nur technische Features aufzuzählen, erzähle z. B. die Success Story eines Kunden: Welches Problem hatte der Kunde, wie hat eure Lösung geholfen, was hat sich verbessert? Solche Geschichten bleiben im Kopf und wirken weniger wie Werbung. Emotionen und konkrete Beispiele schaffen eine Verbindung, die trockene Fakten allein nicht erreichen. Überlege dir für deine wichtigsten Angebote je eine kleine Story oder Metapher, die den Nutzen greifbar macht. Damit werden abstrakte Themen anschaulich.

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    Medien und Visualisierungen nutzen

    Content ist mehr als Text. Überlege, wo Grafiken, Diagramme, Videos oder Infografiken helfen können, etwas zu erklären. Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte – besonders im B2B, wo Prozesse oder Produkte gezeigt werden können (z. B. ein Schaubild der Supply Chain, ein Diagramm mit ROI-Effekten, oder ein kurzes Erklärvideo zu eurer Software). Visuelle Aufbereitung ist Teil von Storytelling und erhöht die Verständlichkeit und Attraktivität der Inhalte.

    Design und User Experience: Professionalität, die überzeugt

    Neben starken Inhalten entscheidet das Design und die Benutzererfahrung (UX) maßgeblich darüber, wie deine neue Website ankommt. Der erste Eindruck zählt – ein Besucher bildet sich in Sekunden eine Meinung, ob die Seite professionell wirkt oder nicht. Worauf kommt es also bei Design und UX an?

    Modernes, ansprechendes Design

    Ein Relaunch bietet die Chance, gestalterisch auf den neuesten Stand zu kommen. Überlege dir ein visuelles Konzept, das zur Marke passt und gleichzeitig frisch und zeitgemäß wirkt. Dazu gehören Farbschema, Typografie, Bildstil usw., im Einklang mit eurem Corporate Design (Logo, Farben). Im B2B darf es ruhig clean und übersichtlich sein – Professionalität steht im Vordergrund. Trotzdem sollte die Seite nicht langweilig wirken: Großflächige Banner, Icons, vielleicht ein paar dezente Animationen oder Illustrationen können Highlights setzen (aktuell sind z. B. individuelle Illustrationen im Trend, um Alleinstellungsmerkmale visuell zu unterstreichen). Wichtig ist ein konsistentes Design über alle Seiten hinweg, das Vertrauen aufbaut und Wiedererkennung schafft.

    User Experience und Usability

    Ein schickes Layout allein reicht nicht – die Seite muss benutzbar sein. Achte auf klare Navigation: Menüs sollten logisch strukturiert und schnell verständlich sein. Überlade die Navigation nicht mit Dutzenden Punkten; eine klare Hierarchie hilft dem Nutzer. Jede Seite sollte ein eindeutiges Ziel oder Thema haben. Gestalte Call-to-Action Buttons auffällig und intuitiv („Angebot anfordern“, „Download Whitepaper“ etc.), sodass Besucher immer wissen, was sie als Nächstes tun können. Denk aus Nutzersicht: Wie komme ich mit wenigen Klicks zu den Informationen, die ich will? Die Faustregel: Kein Inhalt sollte mehr als 3 Klicks vom Einstieg entfernt sein, wenn möglich. Und vergiss nicht die mobile UX: Buttons müssen auf Touchscreens gut bedienbar sein, Texte lesbar, Bilder angepasst – Mobile First ist ein Muss. Google belohnt mobile-optimierte Seiten; und Nutzer auch, indem sie länger bleiben.

    Stärken hervorheben

    Design ist auch Storytelling. Überlege, wie du euer Alleinstellungsmerkmal visuell kommunizierst. Das kann z. B. durch einen starken Startseiten-Banner mit eurem Value Proposition Statement geschehen, durch Kundenlogos und Testimonials als Vertrauensbeweise, oder durch eine Key Visual, das eure Branche symbolisiert. Gute B2B-Websites schaffen es, Kompetenz auszustrahlen (durch Case Studies, Zahlen, Referenzen) und gleichzeitig Sympathie zu wecken (durch ansprechende Bilder von Menschen, nicht nur Maschinen, oder einem Blick hinter die Kulissen).

    Zugänglichkeit & Barrierefreiheit

    Ein professionelles Design berücksichtigt auch, dass verschiedene Nutzergruppen die Seite verwenden. Daher achte auf ausreichend Kontraste (für Menschen mit Sehschwäche), klare Schriftgrößen, und füge Alt-Texte für Bilder ein. B2B-Zielgruppen schließen auch ältere Nutzer ein – die Website sollte nicht nur für junge Techies einfach sein, sondern für alle. Stichwort Inclusive Design: Wenn z. B. die Navigation auch per Tastatur bedienbar ist oder Videos Untertitel haben, punkten Sie in Sachen Barrierefreiheit. In einigen Fällen (Öffentlicher Sektor, größere Firmen) ist Barrierefreiheit mittlerweile auch gesetzlich relevant.

    Technik und Umsetzung: Saubere, skalierbare Lösungen

    Hinter den Kulissen eines Website-Relaunchs spielt die Technik eine ebenso wichtige Rolle wie Inhalt und Design. Für Marketingverantwortliche ist die technische Seite manchmal ein Buch mit sieben Siegeln – doch ein Grundverständnis der aktuellen Web-Technologien hilft bei Entscheidungen. Worauf sollte man achten, damit die Website technisch sauber, sicher und zukunftsfähig wird?

    Wahl des richtigen CMS

    Das CMS ist das Fundament, auf dem eure Website läuft.

    Hier gibt es verschiedene Ansätze: Klassische Open-Source-CMS wie WordPress, Joomla oder TYPO3 sind weit verbreitet und flexibel erweiterbar. Sie eignen sich gut, wenn man viele Standard-Website-Funktionen braucht und ggf. auf eine große Community an Plugins zurückgreifen will.

    Daneben werden Headless CMS immer populärer – hier werden Inhalte vom CMS verwaltet, aber über eine API an ein separates Frontend ausgeliefert. Das ermöglicht sehr individuelle Web-App-Frontends (z. B. auf Basis von React) und Multi-Channel-Ausspielung (Website, App, etc.), erfordert aber mehr Entwickler-Know-how.

    Als dritte Option gibt es All-in-One-Plattformen wie das HubSpot CMS, die Content Management mit Marketing-Tools kombinieren – praktisch, um z.B. gleich CRM, E-Mail-Marketing und Website in einer Umgebung zu haben.

    Welches CMS das richtige ist, hängt von euren Anforderungen ab: Braucht ihr z. B. Mehrsprachigkeit, Rechteverwaltung, Blog-Funktion, E-Commerce-Anbindung? Schreibt eine Checkliste der gewünschten Features und bewertet dann CMS-Kandidaten darauf.

    Wichtig sind auch Kriterien wie Benutzerfreundlichkeit (kann das Marketing-Team ohne Programmierkenntnisse Inhalte pflegen?), Sicherheit & Updates (Wie schnell gibt es Sicherheitsupdates? Gibt es Support?) und Skalierbarkeit (kommt das System auch mit vielen Inhalten oder Besuchern klar?). Oft hilft es, eine kleine Vorauswahl zu treffen und ggf. Testinstallationen anzuschauen, bevor man sich entscheidet.

    Eine gute Agentur wird bei der CMS-Auswahl beraten und das System den Anforderungen anpassen.

    Saubere Programmierung und Architektur

    Unabhängig vom CMS sollte die technische Umsetzung standards-konform und sauber erfolgen.

    Das bedeutet: Zeitgemäße Webstandards wie HTML5, CSS3 und modernes JavaScript nutzen, Code validieren und auf Browserkompatibilität achten. Eine klare Trennung von Inhalt und Design (z. B. keine Inline-Styles wild im HTML, sondern alles schön im CSS geregelt) erleichtert die Wartung.

    Achte darauf, dass die Seite modular aufgebaut ist – z. B. mithilfe eines Design Systems oder Pattern Library, sodass Komponenten wiederverwendbar sind. So bleibt die Website in Zukunft erweiterbar, ohne dass man alles neu bauen muss.

    In der Entwicklung sollte man außerdem auf eine Versionierung (Git) setzen, um Änderungen nachvollziehen zu können, und idealerweise ein Staging-System haben: Also eine Testumgebung, in der man neue Funktionen erst ausprobiert, bevor sie live gehen. Das verhindert Pannen auf der Live-Seite.

    Performance-Optimierung

    Technisch sollte alles darauf ausgelegt sein, dass die Seite schnell lädt. Dazu tragen bei: Bildkompression (moderne Formate wie WebP), Minimierung von CSS/JS, Caching und Content Delivery Networks (CDN) für schnelle Auslieferung weltweit.

    Bereits bei der Entwicklung können Tools wie Google PageSpeed Insights helfen, die Performance zu messen.

    Setze klare Ziele (z.B. Ladezeit unter 2,5 Sekunden, sehr gute Core Web Vitals) und arbeite gemeinsam mit den Entwicklern darauf hin. Lieber mal eine fancy Animation weglassen, wenn sie die Seite lahm macht – Performance ist King, gerade im B2B, wo Kunden vielleicht aus Firmen-Netzwerken mit nicht superschnellem Internet zugreifen.

    Skalierbarkeit und Zukunftssicherheit

    Denke nicht nur an das Launch-Datum, sondern weiter: Wie leicht kann die Website in Zukunft erweitert werden (neue Sprachversion, weitere Produkte, Integration eines Kundenportals…)? Ein skalierbares System lässt solche Erweiterungen zu, ohne dass man von vorn anfangen muss. Auch Updates des CMS oder von Server-Software sollten möglichst reibungslos möglich sein.

    Im B2B könnte z. B. das Thema Schnittstellen relevant sein – plant ihr, die Website ans CRM anzubinden, an Marketing-Automation-Tools oder andere Systeme? Dann wählt eine Technik, die solche Integrationen unterstützt (über APIs, Plugins oder Module).

    Test, Test, Test

    Ein großer Teil „sauberer Technik“ ist das sorgfältige Testen aller Funktionen. Legt spätestens zur Testphase eine Checkliste an (oder nutzt professionelle QA-Tester). Testet Formulare (kommen die E-Mails an?), Testet den Bestellprozess (falls vorhanden), klickt wirklich jedes interne Link einmal durch, um Broken Links zu vermeiden. Prüft Darstellungen auf unterschiedlichen Geräten. Es ist sinnvoll, auch jemanden testen zu lassen, der nicht am Projekt beteiligt war – frische Augen finden oft Probleme, die Betriebsblinde übersehen. Tools wie automatisierte Crawler helfen ebenfalls, um z.B. 404-Fehler aufzuspüren.

    Tools im Überblick

    Die technische Tool-Landschaft ist vielfältig. Nicht alles davon wird für jedes Projekt gebraucht. Entscheidend ist, die richtigen Tools für eure Ziele auszuwählen – sie sollten den Prozess erleichtern und das Ergebnis verbessern, ohne unnötige Komplexität hinzuzufügen. Im Zweifel lieber auf Bewährtes setzen als jedem Hype hinterherzulaufen. Die folgenden Beispiele zeigen aber, was 2025 als zeitgemäß gilt.

     

    BereichBeispieleBesonderheiten
    CMSWordPress, TYPO3, Drupal, Contentful, Strapi, PayloadKlassisch vs. Headless; ggf. Upgrade statt Systemwechsel prüfen
    EntwicklungsframeworksLaravel, Node.js, Next.js, Express, React, Vue.js, AngularFlexibilität für komplexe Web-Apps; Headless CMS möglich; nicht überkomplex denken
    Analytics und TrackingGoogle Analytics 4, Google Tag Manager, Matomo, Hotjar, Microsoft ClarityDSGVO beachten; Heatmaps zur UX-Optimierung; saubere Implementierung ab Launch
    SEO-ToolsGoogle Search Console, SEMrush, Ahrefs, Sistrix, Screaming FrogMonitoring von Rankings, Crawling-Fehlern & Weiterleitungen
    Marketing-Automation & CRM-IntegrationSalesforce, MS Dynamics, Mailchimp, HubSpot, PardotLead-Management & Personalisierung; zentrale Verbindung von Sales & Marketing
    Projektmanagement & KollaborationTrello, Asana, Jira, Miro, Figma, Adobe XDAufgabenverwaltung, Designfeedback, gemeinsame Konzeptentwicklung

    SEO beim Relaunch: Stolperfallen vermeiden und Sichtbarkeit sichern

    Ein heikler Aspekt jedes Relaunchs ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Hier kann man viel gewinnen – aber auch viel falsch machen. Viele haben schon erlebt, dass nach einem ungeplanten Relaunch die Google-Rankings abgestürzt sind. Das muss nicht sein! Wenn du folgende Punkte beherzigst, stellst du die langfristige Sichtbarkeit sicher und vermeidest typische SEO-Stolperfallen:

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    301 Weiterleitungen

    Dies ist der wichtigste SEO-Punkt beim Relaunch. Angenommen, eure URLs ändern sich (das ist häufig der Fall, z.B. neue Struktur, andere Seitennamen, ggf. neues CMS erzeugt andere Pfade). Dann müssen alle alten URLs per 301-Weiterleitung auf die neue Ziel-URL umgeleitet werden. Ohne Ausnahme.

    Fehlt eine Weiterleitung, landen Besucher (und Suchmaschinen-Crawler) ins Leere (Error 404) – und Google wird eure einst gut platzierten Seiten aus dem Index kegeln.

    Plane daher unbedingt genug Zeit ein, um eine Redirect-Liste zu erstellen: Beispielsweise exportierst du alle alten URLs aus Analytics oder der Search Console und ordnest sie den neuen Seiten zu. Diese Liste wird dann am Server oder im CMS als Weiterleitungsregel hinterlegt. Tools oder Plugins (oder professionelle Crawler wie erwähnt) helfen beim Aufspüren aller alten Pfade. Nicht schludern!

    Ein Relaunch darf niemals ohne Weiterleitungen ablaufen, sonst droht ein großer Einbruch der Sichtbarkeit.

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    Doppelte Inhalte

    Wenn im Relaunch Inhalte zusammengelegt oder technisch anders ausgeliefert werden, besteht manchmal die Gefahr von Duplicate Content (z. B. die gleiche Seite ist über zwei verschiedene URLs erreichbar, oder Druckversionen etc.). Hier helfen Kanonische Tags (rel=canonical), um Google die Haupt-URL zu zeigen. Besser noch: vermeide solche Dopplungen ganz. Falls die alte Website unter einer temporären Adresse für Vergleichszwecke online bleibt (manche lassen die alte Version auf einer Subdomain laufen), sorge dafür, dass sie nicht indexiert wird (per robots.txt oder Passwortschutz), damit Google nicht durcheinander kommt.

    Fehlt eine Weiterleitung, landen Besucher (und Suchmaschinen-Crawler) ins Leere (Error 404) – und Google wird eure einst gut platzierten Seiten aus dem Index kegeln.

    Plane daher unbedingt genug Zeit ein, um eine Redirect-Liste zu erstellen: Beispielsweise exportierst du alle alten URLs aus Analytics oder der Search Console und ordnest sie den neuen Seiten zu. Diese Liste wird dann am Server oder im CMS als Weiterleitungsregel hinterlegt. Tools oder Plugins (oder professionelle Crawler wie erwähnt) helfen beim Aufspüren aller alten Pfade. Nicht schludern!

    Ein Relaunch darf niemals ohne Weiterleitungen ablaufen, sonst droht ein großer Einbruch der Sichtbarkeit.

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    Bewährtes behalten

    Überlege dir gut, ob du inhaltlich radikal alles neu machen willst. Wenn bestimmte Seiten auf deiner alten Website gute Rankings und Traffic hatten, ist das ein Pfund, mit dem du wuchern kannst.

    Diese Inhalte sollten nach Möglichkeit weiterhin abgedeckt werden – sei es durch Übernahme und Aktualisierung des Textes oder durch einen neuen, thematisch gleichwertigen Inhalt. Schmeißt du Top-Seiten ersatzlos raus, verlierst du Ranking-Power. Besser: identifiziere die erfolgreichen Seiten (z. B. via Search Console: Seiten mit vielen Klicks) und plane sie im neuen Konzept fest ein. Wenn du sie verbesserst (schöner aufbereitest, aktuellere Infos), umso besser – Google merkt, dass du das Thema noch umfassender bedienst.

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    Technisches SEO

    Ein Relaunch sollte alle modernen SEO-Faktoren erfüllen.

    Das heißt zum Beispiel Mobile-First: Google indexiert primär die Mobilversion, also muss alles mobil perfekt sein. Ladezeiten sind Ranking-relevant (Core Web Vitals) – hierauf hast du oben bei Performance schon geachtet. Achte auch darauf, dass die Seite nach Launch frei crawlbar ist: keine unnötigen noindex-Tags von der Testphase vergessen, robots.txt erlaubt den wichtigen Bereichen Zugriff, die neue XML-Sitemap ist erstellt und in der Search Console eingereicht.

    Ein häufiger Fehler ist, dass in der Entwicklungsphase z. B. die gesamte Seite auf „noindex“ gestellt wird und man vergisst, das umzustellen – kontrolliere das!

    Ebenso sollten interne Links überall aktualisiert sein, damit sie auf die neuen URLs zeigen (verhindert Redirect-Ketten).

    SEO sollte vom Start bis zum Ende ein integraler Bestandteil des Relaunch-Projekts sein. Von der Konzeption (Keyword- und Bedarfsanalyse) über die Content-Erstellung (Suchintention erfüllen) bis zur technischen Umsetzung (Weiterleitungen, saubere OnPage-Optimierung) – jeder Schritt ist wichtig. Wenn du diese Hausaufgaben machst, wirst du mit einem Relaunch keine Sichtbarkeit verlieren, sondern mittelfristig gewinnen. Und das ist ja eines der Ziele: langfristig mehr relevante Besucher auf der Website, die zu Leads und Kunden werden.

    Punkteraster

    Yvonne, Relaunch-Expertin

    Yvonne, Teamlead Webseiten
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    Beim Relaunch schleichen sich oft Fehler ein, die die organische Sichtbarkeit deiner Webseite beeinträchtigen.

    Mit unserer Checkliste vermeidest du diese Stolperfallen und sorgst dafür, dass dein Relaunch ein voller Erfolg wird!

    Tipps

    Nutze echte Gespräche als Content-Quelle

    Anstatt den Content nur aus der Vogelperspektive zu planen, höre deinem Vertrieb oder Supportteam ganz genau zu. Welche Formulierungen verwenden potenzielle Kunden im Gespräch? Was fragen sie wirklich? Solche echten Fragen und Begriffe eignen sich perfekt für Headlines, FAQs oder strukturierte Seiteninhalte – weil sie direkt aus dem echten Bedarf kommen.

    Plane einen „interaktiven Mehrwert“ ein

    Statt nur Broschüren-Content: Überlege dir ein kleines interaktives Tool – z. B. ein „Kostenschätzungsrechner“, eine „Produktwahlhilfe“ oder ein „Check-up-Quiz“ zur Bedarfsermittlung. Das bringt nicht nur Leads, sondern macht deine Website merk-würdig. Im B2B sind solche Spielereien selten – also ein echter Pluspunkt!

    Füge deinem Relaunch-Projekt ein internes „Stylebook“ hinzu

    Erstelle neben dem Designsystem auch ein internes Mini-Styleguide für Text, Sprache und Tonalität – z. B. mit Beispielsätzen, Begriffserklärungen oder häufigen Fehlern. Damit schaffst du textliche Konsistenz, auch wenn mehrere Leute am Inhalt arbeiten.

    Mache ein internes Website-Onboarding

    Viele Relaunches scheitern in der Akzeptanzphase. Plane darum nach dem Go-live ein internes „Website-Onboarding“ für Kollegen – z. B. ein kurzer Workshop oder eine Video-Tour: Wo finde ich was? Wie pflege ich Inhalte? Welche Funktionen gibt’s neu? Damit steigt die Nutzung UND du bekommst wertvolles Feedback.

    Arbeite mit dem Prinzip der „Informations-Tiefen“

    Komplexe Themen? Kein Problem – gestalte deine Seiten wie eine Zwiebel: außen einfach, innen fachlich tief. Beginne mit einem verständlichen Einstieg, dann Details, dann Downloads, Whitepaper oder tiefere technische Specs. Das hilft allen Nutzergruppen: vom Schnellüberflieger bis zum Fachexperten.

    Binde neue Kollegen in den UX-Test ein

    Statt nur professionelle Tests: Frag neue Kolleg:innen (die das alte System noch nicht kennen), ob sie sich schnell zurechtfinden. Sie haben einen frischen Blick und sind oft näher an der Zielgruppe als Entwickler oder Projektleitende. Gutes UX-Feedback garantiert.

    Teste CTAs über Heatmaps – nicht nur per Bauchgefühl

    Gerade bei erklärungsbedürftigen Produkten kann man sich bei den Call-to-Actions leicht vertun. Heatmap-Tools wie Clarity oder Hotjar zeigen dir nach Launch genau, wo Leute klicken oder hängenbleiben. Oft ist es nicht da, wo du es denkst.

    Starte mit einer „Softlaunch-Woche“

    Bevor du den Relaunch überall verkündest: Schalte die Seite intern oder an einen kleinen Teil der Zielgruppe live (z. B. über ein Beta-Login oder segmentierten E-Mail-Versand). So bekommst du echtes Nutzer-Feedback – bevor du in die breite Kommunikation gehst.

    Nutze dein 404-Fehlerhandling strategisch

    Gerade nach einem Relaunch sind ein paar vergessene Seiten oder externe, veraltete Links fast unvermeidlich. Statt der klassischen “Seite nicht gefunden”-Nachricht kannst du hier z. B. eine personalisierte 404-Seite gestalten:
    „Diese Seite ist leider umgezogen – aber vielleicht hilft dir unser Themen-Navi oder die Suche?“
    → Bonus: Binde gleich Suchvorschläge oder Kontaktmöglichkeiten ein. So wird selbst ein Fehler zu einem Conversion-Punkt.

    Plane Inhalte gezielt für die „Silent Researcher“

    Im B2B entscheiden viele nicht allein – und viele recherchieren lange, ohne direkten Kontakt. Baue daher informationsreiche, aber zugängliche Seiten für die stille Zielgruppe: Projektverantwortliche, technische Entscheider, Einkauf. Ohne Downloadpflicht, ohne Blabla. Ideal sind Knowledge Hubs, strukturierte Themenbereiche oder Artikelserien mit echtem Fach-Mehrwert.

    Hilfe?

    Du benötigst Hilfe bei deinem B2B-Relaunch?

    Ein erfolgreicher Website-Relaunch beginnt mit einem klaren Ziel – und einem starken Partner an deiner Seite. Du willst deine B2B-Website modernisieren, komplexe Themen überzeugend kommunizieren und langfristig sichtbar bleiben?

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